THW-Einsatznachsorgeteams trafen sich in Ahrweiler
Bereits zum zweiten Mal trafen sich die acht bundesweit dislozierten Einsatznachsorgeteams (ENT) des THW zu einem Jahres-Symposium an der ‚Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz’ (AKNZ) im winterlich verschneiten Ahrweiler bei Bonn. Die AKNZ ist eine vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betriebene Fortbildungseinrichtung, die die Psychosoziale Notfallvorsorge in Deutschland koordiniert. Das Amt führte die Veranstaltung unter der Leitung der Abteilungsleiterin Dr. Helmerichs für das THW durch.
Jeder Landesverband des THW unterhält ein ENT, in dem zwischen 15 – 20 HelferInnen aktiv sind. Mit einer spezialisierten Nachsorgeausbildung sind sie in der Lage, Einsatzkräften in Krisensituationen nach psychisch belastenden Einsätzen Hilfestellung zu leisten.
THW Jugend zum Skifahren im Oberharz
Zum dritten mal haben 6 Jugendgruppen ein Wochenende im Harz verbracht. Bei sehr guten Schneeverhältnissen im Oberharz bei Braunlage wurde Ski gefahren und gerodelt. Trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten mit denen wir Organisatoren zu kämpfen hatten haben wir den Jugendlichen eine Winterfreizeit, an der alle Spaß hatten, ermöglichen können. Fast 100 Jugendliche und Betreuer haben sich zur Harzfahrt 2010 angemeldet. Teilgenommen haben die Jugendgruppen aus Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Stade, Rotenburg, Kutenholz und Darmstadt.
Historisches Schiffsruder von der Brücke gelassen
Eine ungewöhnliche Ausbildungsveranstaltung zum Thema „Bewegen von Lasten“ fand für den THW Ortsverband Lüneburg am 20.01.2010 gegen Abend in der Lüneburger City statt. Ein 300 Kilogramm schweres Schiffsruder sollte von der Brücke am Stintmarkt herabgelassen werden um den dort vor Anker liegenden Salz-Ewer „De Sulte“ zu komplettieren. Das historische, etwa 8 Tonnen schwere Binnenschiff liegt seit seinem Stapellauf Ende November ruderlos auf der Ilmenau am Stintmarkt.
THW-Bilanz nach Tief „Daisy“
Für das Lüneburger THW war es ein ruhiges Wochenende denn Tief “Daisy” hat im Landkreis Lüneburg zwar viel Schnee zurück gelassen doch die befürchteten katastrophenähnlichen Zustände blieben glücklicherweise aus, zu Einsätzen für die Lüneburger Helfer kam es nicht. Auch der Strom fiel nicht aus, so dass die hastig besorgten Kerzen nun doch nicht zum Einsatz kamen. Bundesweit sah es allerdings zumindest teilweise etwas anders aus: