Lüneburger THW–Helfer auf dem Weg in das haitianische Krisengebiet
Zwei erfahrene Helfer des Lüneburger THW Ortsverbandes begeben sich am Sonntag den 14.03.2010, bzw. Mittwoch den 17.03.2010 auf den Weg nach Haiti. Michael Bahr (Zugführer) und Rainer Gruber (Gruppenführer) gehören seit einigen Jahren der SEEWA (Schnell-Einsatz–Einheit-Wasserversorgung-Ausland) an und waren schon an mehreren Einsätzen im Ausland beteiligt, wie beispielsweise in Myanmar, 2008.
Hansestadt Lüneburg hilft Haiti – 100.000 Euro Spenden
Einen Scheck über 100.000 Euro überreichte heute der Lüneburger Bürgermeister Ulrich Mädge an den Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Albrecht Broemme. Das von mehr als 1.100 Lüneburgern gespendete Geld wird für Trinkwasserauf-bereitungsanlagen im haitianischen Katastrophengebiet genutzt.
„Die Lüneburger haben einmal mehr gezeigt, wie hilfsbereit sie sind und dass sie über den Tellerrand hinausschauen“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge anläßlich der Spendenübergabe.
Vortrag über THW-Auslandsarbeit
Am aktuellen Einsatz des THW in Haiti sind zurzeit zwar keine Lüneburger Helfer beteiligt, trotzdem ist das Interesse an der THW-Auslandsarbeit auch in unserer Region groß.
Auf Einladung der stellvertretenden Ortsbrandmeisterin Claudia Hoffmann hielt der Lüneburger THW-Zugführer und Einsatzleiter der SEEWA (Schnell - Einsatz – Einheit - Wasserversorgung - Ausland) Michael Bahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Soderstorf nun einen Vortrag über den Einsatz in Myanmar.
Einsatznachsorgeteam HBNI nun voll ausgebildet
Zu einem teaminternen Lehrgang traf sich am letzten Wochenende das Einsatznachsorgeteam (ENT) des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen an der THW-Bundesschule in Hoya.
Auf dem Plan stand die Ausbildung des sog. ‚Baustein IV’ durch den Verein SbE e.V. (Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen), einem renommierten Ausbildungsinstitut, das das Team schon in den Jahren 2008 und 2009 in den ‚Bausteinen I – III’ ausgebildet hatte. Diesmal standen Themen wie Nachsorge bei Tod bzw. die Nachsorgearbeit unter erschwerten Bedingungen wie Großschadensereignisse u.ä. im Vordergrund. Auch der praktische Übungsteil kann nicht zu kurz. Bei diesem Lehrgang konnten schließlich auch drei neue Teammitglieder in den Reihen des „Alt-Teams“ begrüßt werden.